Karostar - Musikhaus St. Pauli - Büros, Läden und Tonstudios für junge Unternehmen aus der Musikbranche.
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Musikstandort St. Pauli im Aufwind: Bauarbeiten für das Karostar Musikhaus beginnen
Hamburg, den 8. November 2004. Die Bauarbeiten haben begonnen: Neben der Alten Rinderschlachthalle errichtet die STEG Hamburg mbH am Neuen Kamp für rund 5,4 Millionen Euro das Karostar Musikhaus St. Pauli, ein Zentrum für junge Unternehmen und Gründer aus der Musikbranche. Die Themenimmobilie soll Ende 2005 fertig gestellt sein und der lokalen Musikwirtschaft neue Impulse verleihen.
Mit dem Karostar Musikhaus St. Pauli errichtet die STEG Hamburg mbH erstmals ein Gründerzentrum speziell für Unternehmen einer Branche. Projektleiter Kurt Reinken: "Unser Angebot antwortet auf den Strukturwandel in der Musikwirtschaft. In der Branche entstehen zurzeit viele kleine Unternehmen, denen wir optimale Bedingungen bieten."
Der Standort für das neue Gebäude ist ideal: Rund um St. Pauli konzentrieren sich mehr als 100 kleine Betriebe aus der Musikszene. Dieses enge Netz soll stabilisiert und gestärkt werden. "In den ersten drei Jahren wollen wir 50 Arbeitsplätze festigen, in weiteren drei Jahren 50 neu schaffen", sagt Kurt Reinken. Das Projekt wird mit je einer Million Euro aus dem EU-Förderprogramm EFRE sowie von der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützt. Das Musikhaus besitzt Vorbildcharakter: bundesweit existiert mit dem "Musikpark Mannheim" erst ein vergleichbares Gründerzentrum für die Musikwirtschaft.
Das Karostar Musikhaus wird insgesamt 33 Büros zwischen 15 und 90 Quadratmetern anbieten. Die Mieter können gemeinsam einen Konferenzraum, Kopierer und Gemeinschaftsräume mit Küche, Tresen und TV nutzen. Im Erdgeschoss entstehen drei Produktionsstudios sowie 350 Quadratmeter Ladenfläche für neue Anbieter aus der Branche. Das etwa 2.500 Quadratmetern große Gebäude ist etwa halb so groß wie die benachbarte Alte Rinderschlachthalle. Der moderne architektonische Entwurf stammt vom Hamburger Büro Dalpiaz Giannetti Architekten, das 2003 den Architektenwettbewerb gewann. Die Fassade dominieren große Glasflächen und aufgeraute Betonwände. Das rund 100 Meter lange Gebäude besteht aus zwei Baukörpern und wird gegenüber der Rinderschlachthalle entlang der U-Bahn-Trasse liegen.
Zwischen dem Neubau und der Rinderschlachthalle soll ein öffentlicher Platz aus Holzbohlen entstehen, der für Veranstaltungen wie Flohmarkt, leisere Musikveranstaltungen oder Open-Air-Kino genutzt werden kann. Eine "Tribüne" aus Holz am nördlichen Platzrand lädt zum Ausruhen oder Schauen ein. Unter der Fläche befindet sich eine Tiefgarage mit 87 Stellplätzen.
Das Konzept wird von einem unabhängigen Expertenbeirat aus Vertretern der Branche begleitet. Als das Unternehmen Universal sich für den Umzug nach Berlin entschied, gab die Hamburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft (HWF) mit der Idee für ein Musikzentrum den Anstoß, aktiv etwas für die Musikwirtschaft in Hamburg zu tun. Interessierte Gründer aus der Musikbranche können sich melden bei: Kurt Reinken, Steg Hamburg mbH, Telefon 43 13 93 42.
Faktenblatt: Karostar Musikhaus St. Pauli
| Name: | Karostar Musikhaus St. Pauli |
|---|---|
| Zielgruppe: | junge Unternehmen und Gründer aus der Musikwirtschaft |
| Projektentwicklung: | Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (STEG) |
| Bruttogeschossfläche: | 2.500qm |
| Tiefgarage: | 87 Stellplätze |
| Anzahl Büros: | 33 |
| Konferenzraum: | 1 |
| Fläche Büros: | 15 - 90qm |
| Tonstudios: | 3 Studios (20, 30 und 40qm, schallisoliert, Raum-in-Raum) |
| Ladenfläche: | 4 Ladenflächen ( 2 x 110qm, 70 und 60 qm) |
| Architektenwettbewerb: | im Sommer 2003 von der STEG und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt durchgeführt. Siegerentwurf: Dalpiaz Giannetti Architekten |
| Bauzeit: | Oktober 2004 - November 2005 |
| Eröffnung: | 6. Dezember 2005 |
| Baukosten: | 5,4 Millionen Euro |
| Förderung: | 2 Millionen Euro (50 % aus dem EU-Förderprogramm EFRE 50 % aus Mitteln der Behörde für Wirtschaft und Arbeit) |
| Expertenbeirat: | unabhängiges Gremium aus Experten der Hamburger Musikszene, die das Projekt mit |
| Bedarfsanalyse: | 2003 von der STEG durchgeführte Befragung unter 300 Unternehmen aus der Hamburger Musikbranche zum Konzept des Musikzentrums (Flächen, Ausstattung, Standort, Miethöhe, etc.) |
Pressemitteilung vom 8.11. 2004
Ansprechpartner für die Presse: Kurt Reinken, Telefon 43 13 93 42. Download von Pressebildern unter: www.karostar.de/presse
Karostar - Musikhaus St. Pauli - Ein Projekt der STEG Hamburg - Kontakt: +49 (40) 43 13 93 - 0
http://www.karostar.de/Material/P_Musikstandort_St_Pauli.html
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